360° Sommerekzem-Behandlung

 

    

Inhaltsübersicht


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              Zusammenfassung

                     Detailbericht

               Fragen & Antworten

 
 

 



 

Einführung

Über das Sommerekzem gibt es reichlich Literatur und Beiträge im Internet, weshalb hier auf eine ausführliche Darstellung der Ursachen und Auswirkungen verzichtet werden kann.
Kurz gefasst ist der Auslöser primär die Kriebelmücke, ebenso die Gnitze oder die Stechmücke. Sie sondern beim Stich ein Sekret ab, das bei betroffenen Pferden zu einer allergischen Reaktion führt, mit dem Ergebnis, dass die Einstichstelle anschwillt und zu jucken beginnt. In schweren Fällen scheuert sich das Pferd so stark, dass es zu offenen, nässenden Stellen kommt, in jedem Fall verbunden mit dem Verlust von Mähne, Fell und Schweif, verkrustete Stellen an der Bauchnaht, im Gesicht, auf den Schultern, der Kruppe, sowie auch an den Genitalien respektive am Euter. Für das Pferd eine Tortur, die erst mit Einbruch des Winters langsam zu Ende geht, für den Pferdebesitzer ebenso.
Ursprünglich trat dieses Problem nur bei Importpferden, am häufigsten bei Islandpferden, auf. Inzwischen sind jedoch viele andere Rassen ebenso betroffen, Tendenz steigend. Als Ursachen dafür werden
  • Vererbung
  • Schockerlebnis
  • Steigende Offenstallhaltung
  • Umwelteinflüsse (Pestizide, Feinstaub, Umweltgifte…)
  • Mangelnde Bewegung
  • Falsche Ernährung
  • Medikamente
  • Stress
  • Darm- und Leberprobleme
  • Psyche
angeführt. Hinzu kommt, dass im Frühjahr gehäuft sehr viele Belastungen auf das Pferd zukommen:
  • Fellwechsel
  • Frisches Gras mit hohem Anteil an Eiweiß und Zucker
  • Das Auftreten der Insekten.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Mittel am Markt. Was bei einem Pferd ganz gut funktioniert, kann beim anderen versagen. Das liegt unter Umständen auch daran, dass meistens nur ein Teilaspekt betrachtet, die Vielschichtigkeit der Einwirkungen auf das ganze Pferd außer Acht gelassen wird.
Für uns hat sich nach Jahren der Beobachtung und der Forschung herausgestellt, dass insbesondere das Immunsystem (mehr zum Immunsystem können Sie im Abschnitt "Nachbehandlung" lesen), aber auch der Stress und die Psyche eine wesentliche Rolle spielen. Mit der ganzheitlichen Betrachtung, einer natürlichen Behandlungsweise mit ausschließlich pflanzlichen Mitteln, der 360° Sommerekzem-Behandlung, ist es uns gelungen die Auswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren, bzw. ganz zu beseitigen. In einem 2018 unter fachtierärztlicher Begleitung durchgeführtem Feldtest mit Pferden unterschiedlicher Rassen, bei denen die Behandlung mit den verschiedensten Mitteln, bis hin zu Kortison, keine Erfolge gezeigt hat, haben wir innerhalb von 6 Wochen eine 100% Erfolgsrate erzielt. Ekzemdecken waren danach nicht mehr nötig.



 

 

360° Sommerekzem – Behandlungsmethode



Für diese Behandlung benutzen wir verschiedene, aufeinander abgestimmte Mittel, vollständig auf rein pflanzlicher Basis, ohne chemische und synthetische Bestandteile.
Je nach Schwere des Falls kann die Behandlung 6 – 8 Wochen dauern, zu Beginn sehr intensiv, im Verlauf abnehmend. Es ist also keine „Tablette“, die man dem Pferd gibt und schon ist alles weg. Der Erfolg belohnt jedoch mehrfach. Wir empfehlen unseren Fortschrittskontrollbogen zur Dokumentation zu benutzen. Er unterstützt Sie beim Mitteleinsatz. Weiterhin empfehlen wir auch wöchentlich Bilder zu fertigen. Es ist nämlich erstaunlich, wie schnell vergessen wird, wie schlimm es einmal war.
Die nachstehend dargestellten vier Abschnitte werden täglich durchgeführt. Natürlich wissen wir, dass dies nicht immer machbar ist, aber je dichter Sie an dieses Ziel kommen, desto schneller wird der Erfolg sichtbar. Besonders die ersten 14 Tage sind in dieser Hinsicht sehr wichtig.
Im Rahmen dieser Behandlung schenken wir dem Immunsystem die größte Aufmerksamkeit. Das Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem ohne das höhere Lebewesen nicht überleben können. Bei Ekzempferden zeigt es keine angemessene Reaktion. Das kann an Überlastung liegen, an Schwächung, oder an Überreaktionen. Auf jeden Fall ist es wichtig die Leistungsfähigkeit des Immunsystems zu steigern. Dazu werden wir die negativen Einflussfaktoren beseitigen.
Stress hat einen sehr großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit.
Forscher in den USA haben einen Zusammenhang zwischen der Leistungsfähigkeit des Immunsystems und dem Stresslevel nachgewiesen. Mit zunehmendem Stress nimmt die Leistung rapide ab.
Mit unserer Methode versuchen wir den Stresslevel in allen Bereichen, ob äußerlich oder innerlich, zu senken, gleichzeitig die Psyche / „den Kopf“ positiv zu beeinflussen. Auch dies ist ein sehr wichtiges Teilstück, denn im Kopf ist verankert: „alles was fliegt und krabbelt ist eine Gefahr“. Und schon steigt der Stress
Die Methode unterteilt sich in vier Abschnitte, deren jeweilige Aufgabe es unter anderem ist, in ihrem Bereich dafür zu sorgen, dass das Immunsystem durch Entlastung gestärkt wird, d.h. seine Leistungsfähigkeit steigt und angemessene Reaktionen besser möglich werden.
 

 

 Abschnitt 1: Kopf, Stress, Schutz



Stark vom Sommerekzem befallene Pferde sehen in jedem Insekt, egal ob beißend oder nicht, einen potentiellen Feind. Sie schlagen um sich, rennen weg, schütteln sich um es zu vertreiben. Es entsteht ein hohes Stresspotential, welches die Situation verschlimmert. Stress führt neben der erhöhten Produktion verschiedener Stoffe im Körper, die auch andere Organe negativ beeinflussen können, zu Schweißausscheidungen, die wiederum Insekten anlocken. Das Pferd muss geschützt werden. Das Tragen einer Ekzemdecke ist hier sicherlich sehr hilfreich, kann aber nicht das Ziel sein. Vollkommenen Schutz bietet sie auch nicht, an heißen Tagen ist es eine Qual, und zur Pflege oder Ausritt muss sie abgenommen werden. Das alles ist für das Pferd Stress pur.
Benutzen Sie ein sehr hautfreundliches Insektenschutz-Spray wie z.B. den Mich stecht ihr nicht® Pflanzlichen Insektenschutz oder bei starkem Befall Mich stecht ihr nicht® Forte Juckreizstopp & Insektenschutz. Dies ist sehr wichtig, denn Ihr Pferd hat gereizte Haut, ggf. offene Stellen, dort darf nichts hin was Brennen hervorruft. Zum Schutz jedoch muss etwas genau dort hin. Deshalb dürfen derartige Mittel weder DEET noch Icaridin enthalten. Neben der Umweltschädlichkeit reizen sie die Haut.
Nehmen Sie sich zu Beginn Zeit, sprühen Sie gründlich ein. Beobachten Sie ob Insekten bestimmte Stellen anfliegen und sprühen Sie dort nach. Sie unterstützen die Wirkung indem Sie die Flüssigkeit mit einer Bürste einmassieren. Mit der Zeit lernt Ihr Pferd: „Ich kann mich frei und ohne Angst bewegen, auch ohne Decke“. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn nur wenn im Kopf keine Angst mehr lauert, ist das Pferd dauerhaft in dieser Beziehung stressfrei. Wenn ihr Pferd eine Ekzemdecke trägt, dann legen Sie diese nach der Behandlung zunächst wieder auf.
Insbesondere für die Ohren und das Gesicht haben wir Mich stecht ihr nicht® Gesichtsgel zur Verfügung. Tragen Sie es mit einem Schwamm oder mit der Hand auf, reiben Sie die Ohren auch innen ein.
Nach etwa 1-2 Wochen der vollen Behandlung werden Sie eine interessante Beobachtung machen: Ihr Pferd wird zulassen das Fliegen auf ihm herumkrabbeln und vollkommen entspannt bleiben. Dies ist der Zeitpunkt von dem an Sie die Ekzemdecke stundenweise weglassen können. Vermeiden Sie zu Beginn die Morgen- und Abendstunden. Vergrößern Sie die Zeiträume schrittweise. Beobachten Sie und gehen einen Schritt zurück wenn Sie den Eindruck haben es war zu früh.
Diesen Behandlungsabschnitt führen Sie innerhalb der 6-wöchigen Grundbehandlungszeit täglich 1-2 mal durch. Je nach Verlauf können Anpassungen vorgenommen werden, im Zweifel, gerade zu Beginn, öfter einsprühen.
 

 

Abschnitt 2: Juckreizbremse, Parasitenstopp, spezifischer Schutz



 Die wichtigste Aufgabe ist es jetzt den Juckreiz zu lindern, damit das Scheuern aufhört. Die Ursache für die z.T. üblen Verletzungen, Scheuerstellen, den Verlust der Haare und des Fells, die Unruhe, ist der Juckreiz. Wer von uns empfindlich auf Mückenstiche reagiert kennt das. Fangen wir zu kratzen an, gibt es zunächst eine Erlösung, aber die ist von kurzer Dauer. Stoppen wir den Juckreiz, ist der Stich schnell vergessen.
Auf der Basis des Insektenschutzes haben wir Mich stecht ihr nicht® Forte als Spray entwickelt. Es schützt zuverlässig vor Insekten, wirkt desinfizierend, beseitigt Parasiten. Seine Hauptaufgabe ist jedoch den Juckreiz zu nehmen. Es ist extrem hautfreundlich und kann bedenkenlos sogar in offene Wunden gesprüht werden. Sprühen Sie die kritischen Stellen  (Mähnenkamm, Schweifrübe, Scheuerstellen, Genitalien etc.) aus kurzer Distanz ein. Unterstützen Sie die  Wirkung indem Sie die Flüssigkeit mit dem Finger in die Haut einmassieren..
In die Ohren bitte nicht sprühen. Für Gesicht und Ohren benutzen Sie Mich stecht ihr nicht® Gesichtsgel Forte. Er hat die gleiche Wirkung wie das Forte Spray und ist zusätzlich gegen Fliegen optimiert. Es lässt sich leicht mit dem Daumen oder den Fingern bis dicht an die Augen auftragen.
Führen Sie dies innerhalb der 6-wöchigen Grundbehandlungszeit täglich 1-2 mal durch. Je nach Verlauf können Anpassungen vorgenommen werden, im Zweifel, gerade zu Beginn, öfter einsprühen.





 

 

Abschnitt 3: Pflege, Heilung, Juckreizbremse



Nachdem der Stress durch Insekten und das Jucken reduziert wurde, gilt es die geschundene Haut und ggf. offenen Wunden schnell zu heilen, denn auch diese verursachen Stress. Neben den heilenden und feuchtigkeitsspendenden Stoffen habe wir in unsere Akut Salbe und das Hautöl Forte wiederum juckreizlindernde Komponenten eingebaut, damit diese sehr wichtige Wirkung nicht unterbrochen wird.
Offene Scheuerstellen, ebenso wie gut zugängliche Abschürfungen, werden dünn mit Mich stecht ihr nicht® Akut Salbe behandelt. Ihre Inhaltstoffe wirken feuchtigkeitsspendend, desinfizierend und schnell heilend. Offene Scheuerstellen schließen sich nach kurzer Zeit und sind damit wesentlich besser geschützt.
Auf schlecht zugängliche Ekzembereiche (Mähne, Schweif) wird Mich stecht ihr nicht® Hautöl Forte sparsam aufgetragen. Das Öl ist dünnflüssig und verteilt sich sehr schnell. Unterstützen sie dieses durch vorsichtiges Verreiben. Die Haut entspannt sich, der Juckreiz ist größtenteils bis vollständig weg.
Da selbst bei sparsamer Benutzung des Öls Staub von ihm gebunden wird, Ihr Pferd unter Umständen etwas schmutzig aussieht, können Sie es ruhig nach etwa 1-2 Wochen shampoonieren. Benutzen Sie unbedingt ein Mittel das frei von synthetischen Tensiden ist. Diese greifen die belastete Haut an, es brennt, Ihr Pferd erleidet einen Rückschlag. Wir empfehlen unser 3–in–1 Shampoo aus bio-zertifizierter Waschsubstanz und pflanzlichen Tensiden (gewonnen aus der Kokusnuss).
Behandeln Sie in den ersten Wochen täglich, ggf. mehrfach. Danach nach Bedarf (alle 1 bis 3 Tage, im Zweifel jedoch öfter)



 

 

Abschnitt 4: Innere Stabilität


Wir haben eingangs darüber gesprochen, welche enormen Belastungen gerade im Frühjahr auf jedes Pferd zukommen. Pferde mit Ekzempotential sind hier besonders gefährdet. Die Leber, als wichtigstes Organ des Stoffwechsels, ist oftmals an der Leistungsgrenze, wenn nicht überlastet. Stressbedingte Darmreizungen können dazu führen, dass Schadstoffe ungehindert in den Blutkreislauf kommen. Ein schwaches Immunsystem ist nicht mehr in der Lage in der Darmschleimhaut (dort befinden sich sehr viele Zellen des Immunsystems) unverträgliche Stoffe abzuweisen. Das alles führt dazu, dass Schadstoffe in den Blutkreislauf kommen und dort verbleiben. Weitere Bereiche können so geschädigt werden, der Stresslevel erhöht sich, womit wir wieder im sich selbst verstärkendem Kreislauf sind.
Zur erstmaligen Gabe empfehlen wirt eine 6-Wochen Behandlung mit Endogen-Fit Kur. Damit legen Sie die Basis um Darm, Leber und Niere optimal zu unterstützen. Außerdem stimulieren Sie das Immunsystem um Überreaktionen zu vermeiden.
Im Anschluss geben Sie täglich Endogen-Fit Basis gemäß Dosieranleitung. Damit stabilisieren Sie den erreichten Zustand
Eine tägliche  Gabe von 10 ml/100 Kg Gewicht zeigt eine erstaunliche Wirkung auf das Gesamtverhalten. Geben Sie diese Ration auf jeden Fall durchgehend während der Behandlung. Unsere Empfehlung ist dies täglich über das gesamte Jahr zu tun.
Hinweis: Futterergänzungsmittel ersetzen nicht den Gang zum Tierarzt. Sie wirken vorbeugend und unterstützend, aber für akute Probleme benötigt es die fachtierärztliche Begutachtung!





 

 

Schlussbemerkungen


 
Damit ist der Kreis 360° Sommerekzem-Behandlung geschlossen. Sie werden im Verlauf der 6 – 8 Wochen feststellen, dass Sie die Behandlungsintensität ab der 4./5. Woche reduzieren können. Wir fordern Sie dazu auch auf, denn das Immunsystem soll lernen mit der Situation möglichst alleine zurecht zu kommen. Bleiben Sie jedoch wachsam, über den Berg sind wir zwar fast, aber ein Rückschlag kann jederzeit kommen. Dann nicht in Panik verfallen denn Sie haben gelernt die Mittel einzusetzen und den Schaden schnell zu beheben. Ihr Pferd übrigens auch, denn es wird auch bei einem leichten Rückschlag viel gelassener bleiben.
Wenn ihr Pferd eine Ekzemdecke trug, dann wird es sie in den meisten Fällen jetzt nicht mehr benötigen. Wir kennen aber auch Fälle, in denen der Besitzer es aus schlechter Erfahrung einfach nicht wagen will sie vollständig, Tag und Nacht, wegzulassen. Dann legen Sie die Decke eben im nächsten Jahr nicht auf (siehe auch „Behandlung in den Folgejahren)








 

Nachbehandlung

Ihr Pferd kann sich nun wie jedes andere Pferd frei bewegen, allerdings besteht latent die Gefahr eines neuerlichen Schubes. Der wird allerdings nie die bisherige starke Ausprägung erreichen. Sie und Ihr Pferd haben gelernt damit umzugehen, die Mittel stehen bereit.
Geben Sie weiterhin täglich Endogen-Fit. Hautöl und Salbe nur noch bei Bedarf. Juckreizstopp dort wo nötig, ansonsten bewusst reduzieren! Insektenschutz ebenfalls nach Bedarf.
Wir möchten in dieser Phase das Immunsystem behutsam trainieren, d.h. es soll lernen mit den auslösenden Giftstoffen zum größten Teil selbst angemessen umzugehen. Der Hintergrund ist, dass das Immunsystem bei der Geburt noch nicht fertig ausgebildet ist. Es hat die wichtigen Grundfunktionen, der Rest wird in den ersten Jahren hinzugelernt. Es gibt die Meinung, dass die Lernphase dann abgeschlossen ist, wir teilen diese Meinung aus Erfahrung nicht gänzlich, es wird, unserer Beobachtung nach, nur länger dauern.
Ein weiterer Punkt ist, dass Ihr Pferd nun selbst stressfreier mit der Situation umgeht, da es gelernt hat „Hilfe ist in der Nähe“. Das zeigt sich z.B. deutlich daran, dass es die Behandlung förmlich einfordert, sich geduldiger behandeln lässt, da es ihm gut tut.
Bleiben Sie aber aufmerksam. Was sich in Jahren nicht hat bessern lassen, ist auch nach 6 Wochen nicht vollständig, dauerhaft verschwunden. Ob es jemals ganz aufhört können wir zur Zeit noch nicht sagen. Dazu fehlen uns Langzeitstudien über mehrere Jahre. Die Anzeichen sind jedoch positiv.


 

Vorbeugung

„Vorbeugen ist besser als heilen“, eine alte Weisheit, die Sie unbedingt beherzigen sollten. Gerade zu Beginn des Frühlings ist es wichtig jedes leichte Auftreten im Keime zu ersticken. Zusätzliche Belastungen wie Fellwechsel und frisches Weidegras mit hohem Eiweiß und Zuckergehalt kommen hinzu.
Ein intaktes, kräftiges Immunsystem ist die beste Voraussetzung für ein beschwerdefreies Leben. Geschwächt wird das Immunsystem durch Stress, insbesondere auch durch Irritationen im Darm. In der Darmschleimhaut befinden sich sehr viele Zellen des Immunsystems mit der Aufgabe Schadstoffe auf ihrem Weg in die Blutbahn zu blockieren. Gelingt dies nicht vollständig, gibt es Störungen und Belastungen in anderen Bereichen. Omega 3 und Omega 6 essentielle Fettsäuren, die in hohem Maße in Mich stecht ihr nicht®  Endogen-Fit enthalten sind, helfen den Darm, ebenso wie die jetzt besonders geforderte Leber, zu stärken.
Geben Sie deshalb möglichst ganzjährig eine dem Gewicht Ihres Pferdes entsprechende Ration täglich ins Futter. Spätestens sollten Sie damit im Februar, also etwa 4 Wochen vor Beginn der ersten Weidemöglichkeiten mit frischen Gras, beginnen.
Sobald die Witterung wärmer wird und der Insektenflug beginnt schützen Sie besonders die kritischen Stellen (Kopf, Ohren, Mähnenkamm, Schulterbereich, Rücken, Kruppe, Schweif, Bauchnaht) mit Mich stecht ihr nicht® Forte Juckreizstopp & Insektenschutz indem Sie es aus kurzer Distanz auf sprühen. Damit schützen Sie nicht nur, sondern beugen auch dem Juckreiz nach einem eventuellen Stich vor. Den Rest des Pferdes sollten Sie ebenfalls in dieser ersten Zeit nach Bedarf einsprühen. Es gilt das Immunsystem langsam an die das Ekzem auslösenden Stoffe zu gewöhnen, Ihr Pferd nicht in eine überhöhte Stressposition kommen zu lassen. Für den Notfall halten Sie Hautöl Forte und Akut Salbe bereit.

 

Behandlung im Folgejahr

Die Mähne und der Schweif Ihres Pferdes werden viel kräftiger sein, als Sie das von den letzten Jahren kannten. Haben Sie die Vorbeugung gut durchgeführt, werden Sie feststellen, dass die Lage wesentlich entspannter ist. Selbst ein gelegentlicher Stich mit Scheuern und ggf. auch offener Wunde, wird Ihr Pferd und auch Sie nicht aus der Ruhe bringen. Sie werden bei der Pflege u.U. feststellen, dass Ihr Pferd verdeckt in der Mähne einen Stich abbekommen, sich aber nicht gescheuert hat. Ein gutes Zeichen! Benutzen Sie unmittelbar den Forte Juckreizstopp und geben Sie Ihrem Pferd so Sicherheit.
Zudem werden Sie bemerken, dass Ihr Pferd die Behandlung gerne annimmt, dabei ruhig steht, und auch beim Anflug von Insekten gelassen reagiert. Das sind alles gute Zeichen, die darauf hindeuten, dass es gelernt hat die Lage nicht mehr als bedrohlich einzuschätzen. Der Stresslevel bleibt unten. Es ist davon auszugehen, dass auch das Immunsystem jetzt besser mit der Situation umgehen kann.
Hat Ihr Pferd in den Vorjahren eine Ekzemdecke getragen so lassen Sie diese jetzt einfach weg. Bleiben Sie jedoch gerade in der Anfangszeit wachsam und reagieren Sie unmittelbar. Ansonsten führen Sie eine pflegende, der Situation angemessene Behandlung durch. Fordern Sie das Immunsystem, indem Sie wenig benutzen.